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Das Design

Die Einrichtung des Hotels im Wasserturm stammt seit der Eröffnung 1990 von der Französin Andrée Putman, die bis dahin die Boutiquen namhafter Couturiers und 1984 als erstes Hotelprojekt das Morgans in New York ausstattete. Hier konzentrierte sie sich auf schwarze und weiße Komponenten.

Vom Superior Einzelzimmer bis zur Deluxe Suite mit 85 Quadratmetern Wohnfläche über zwei Etagen, kontrastieren helle Crèmefarben mit dunklen, edlen Hölzern und Stoffen. Inspiriert durch die Geometrie des Wasserturms sind Zylinder und Kreis markante Elemente der Formensprache.

Unzählige Elemente tragen für Putman zum Florieren eines Hotels bei. Die schlechteste Idee in Andrée Putman's Augen ist: ein home away from home zu schaffen. Sie glaubt, dass ein Hotel, das einen vollkommen eigenen Charakter besitzt, viel mehr Vergnügen bereitet, gerade weil es nicht an das Haus erinnert, in dem man das ganze Jahr über wohnt.

Beim Umbau des Wasserturms in ein Luxushotel löste sich Andrée Putman von Morgans' Schwarz-Weiß. Im Inneren zauberte sie mit indirektem Licht eine warme Atmosphäre. Mit einem manchmal gewagten Einsatz von Möbelstücken schuf sie die Balance zwischen dem Interieur und den runden Wänden.

(Bilder: Original-Skizzen des Mobiliars und des Rezeptions-Tresens; Text-Quelle: Putman Style, Stéphane Gerschel, 2006, Collection Rolf Heyne)

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