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Es war einmal ...

Die Geschichte des einst größten Wasserturm Europas:

Der von dem englischen Ingenieur John Moore in den Jahren 1868 bis 1872 erbaute Wasserturm ist mit seinem Durchmesser von 34 m und seiner Höhe von 35,5 m der größte in Europa errichtete Wasserturm. Die Struktur des im Erdgeschoss 1,25 m starken Mauerwerks ist sehr eindrucksvoll und wurde als ein wesentliches Gestaltungsmerkmal in die neue Hotelplanung einbezogen.

Noch vor 1900 stieg die Bevölkerungszahl der Stadt Köln so hoch, dass nur durch Schaffung eines unterirdischen Leitungssystems die Wasserversorgung gewährleistet werden konnte. Dies hatte zur Folge, dass der Wasserturm sehr schnell seine ursprüngliche Funktion verlor und als Werkstatt und Lagerraum genutzt wurde.

Nach der teilweisen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieb nur eine Höhe des Turmes von 27 m erhalten. Aufgabe der neuen Planung war es, entsprechend den Auflagen von Landes- und Stadtkonservator die monumentale, tektonisch strenge Form des Turmes mit seiner sparsamen Wandgliederung zu erhalten und seine ursprüngliche Wirkung nicht einzuschränken.

In der Abhängigkeit von den Fensteröffnungen, den früheren Blendbögen, wurde der Turm in zwölf Ebenen aufgeteilt, von denen zwei Etagen kein Tageslicht haben. Die rekonstruierte Aufstockung wurde in der Außenzone in Backsteinmauerwerk, welches in Farbe, Konsistenz und Abmessungen nachgebrannt wurde, erstellt.

Die Planung orientierte sich an den baugeschichtlichen Vorgaben. Aufgrund dieser einmaligen Situation nimmt dieses Objekt als  in der Kölner und europäischen Hotel-Landschaft eine Sonderstellung ein.

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